Fakten - 19. April 1600

Die „Inquisitoren“ nehmen sich den Vater Paulus Pämb vor

<p><strong><em>München-Graggenau</em></strong> * Die Inquisitoren&nbsp;nehmen sich den Vater Paulus Pämb vor.&nbsp;Er kommt an den Wippgalgen, bei dem man an nach hinten gestreckten Armen und einem Gewicht an den Füßen hochgezogen wird.&nbsp;Auch sein Widerstand bricht schnell und er bestätigt jede nur mögliche Grausamkeit, die man ihm und seinen erwachsenen Söhnen unterstellt.</p> <p>Die Verhandlungsführer&nbsp;gehen immer nach dem gleichen Muster vor.&nbsp;Die gewünschten Antworten werden quasi vorformuliert und müssen von dem Opfer nur noch bestätigt werden.&nbsp;Was dann im Geständnis&nbsp;steht, ist also in der Regel der Phantasie der Befrager&nbsp;entsprungen.</p>

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Personen: Pämb Paulus angeblicher Hexer, Wagnereckh Johann Simon Dr. Hofrat, Hainmüller Jacob Hofrat, Roming Ernst von Schreiber, Georg Sebastian Folterknecht

Suchbegriffe: Hexenverfolgung, Hexen, Pappenheimer-Prozess, Falkenturm, Folter, Wippgalgen, Geständnis, Inquisitoren

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