Am 14. Februar geschah

  • 14.2.1327 (vor 699 Jahren)

    München * Verheerend wirkt sich der große Stadtbrand aus. Er erfordert einen Neubau von Franziskaner-Kloster und Klosterkirche, der erst nach großzügigen Spenden der Kaufmannsfamilie Ridler im Jahr 1392 abgeschlossen werden kann.


  • 14.2.1742 (vor 284 Jahren)

    München * Zwei Tage nach der Kaiserkrönung des baierischen Kurfürsten Carl Albrecht zum Kaiser Carl VII. rücken österreichische Husaren in München ein. 


  • 14.2.1795 (vor 231 Jahren)

    Innsbruck * Kurfürst Carl Theodor trifft erstmals mit seiner 18-jährigen Braut Maria Leopoldine von Österreich -Este, einer Enkelin Maria Theresias, und der erzherzoglichen Familie zusammen. 


  • 14.2.1830 (vor 196 Jahren)

    München * König Ludwig I. erlässt eine „Verordnung die Zusammenlegung des Gesamten Bauwesens betreffend“.  

    Er gründet damit die „Oberste Baubehörde“ und macht seinen „Hofbauintendanten“ Leo von Klenze zum Chef der Behörde.  
    Dieser nimmt als erstes Großprojekt die „Alte Pinakothek“ in Angriff. 


  • 14.2.1842 (vor 184 Jahren)

    München-Kreuzviertel * Das Herz der ersten bayerischen Königin Caroline wird in einer goldenen Urne in der „Theatinerkirche“ beigesetzt. 

    Üblicherweise werden die Herzen der Wittelsbacher in der Altöttinger „Gnadenkapelle“ untergebracht. 
    Nicht aber die Herzen der evangelischen Familienmitglieder.

    Bei diesem feierlichen Trauerakt sind die katholischen Geistlichen in liturgische Kleider gehüllt.
    Den evangelischen Geistlichen wird aber erneut der Zutritt in die Kirche verweigert.
    Dies geschieht allerdings mit dem ausdrücklichen Einverständnis von König Ludwig I..


  • 14.2.1876 (vor 150 Jahren)

    Edinburgh * Graham Bell meldet sein elektromagnetisches Telefon zum Patent an. 


  • 14.2.1917 (vor 109 Jahren)

    Berlin * Der „Reichstag“ hat seit 1914 insgesamt 64 Milliarden Mark für „Kriegskredite“ bewilligt. 


  • 14.2.1918 (vor 108 Jahren)

    Russland * In Russland wird der gregorianische Kalender eingeführt.

    Die Datierung rückt um 13 Tage vor.
    Damit folgt auf den 1. Februar der 14. Februar. 


  • 14.2.1919 (vor 107 Jahren)

    Münster - Weimar * Vertreter der Arbeiter- und Soldatenräte fordern von der Reichsregierung die sofortige Wiedereinsetzung des Generalsoldatenrates in Münster und drohen ab 18. Februar mit einem Generalstreik


  • 14.2.1929 (vor 97 Jahren)

    München * Wegen einer zu erwartenden „Verletzung des öffentlichen Anstands“ erteilt die Stadt München der Tänzerin Josephine Baker zwei Tage vor ihrem Engagement im Deutschen Theater ein Auftrittsverbot. Der Grund: Ihr „Bananentanz“ verstößt gegen die „guten Sitten“


  • 14.2.1937 (vor 89 Jahren)

    München-Kreuzviertel * In einer Predigt in der „Michaelskirche“ schätzt „Kardinal“ Michael von Faulhaber den Konkordatsabschluss folgendermaßen ein:   

    „Zu einer Zeit da die Oberhäupter der Weltreiche in kühler Reserve und mehr oder minder voll Mißtrauen dem neuen Deutschen Reiche gegenüberstanden, hat die katholische Kirche, die höchste sittliche Macht auf Erden, mit dem Konkordat der neuen deutschen Regierung ihr Vertrauen ausgesprochen“

    Für das Ansehen der nationalsozialistischen Regierung im Ausland war diese Aussage eine Tat von unschätzbarer Tragweite. 


  • 14.2.1938 (vor 88 Jahren)

    München-Lehel * Adolf Hitler entwickelt im Atelier des Münchner Stadtbaurates Hermann Reinhard Alker die Vorstellungen zum „Haus der Deutschen Architektur“.  

    Dieses Ausstellungsgebäude sollte genau gegenüber dem „Haus der Deutschen Kunst“ entstehen, aber keineswegs „ähnlich concipiert“, wenn auch gleichartig in Stein und Farbe und mit 21 Säulen.  
    Nach einer vorliegenden Projektskizze hätte der Baukunsttempel noch einige Meter breiter werden sollen als der Synchronbau auf der anderen Straßenseite.
    Auf zwei hohen Sockeln sollten „Sphinxe“ wachen wie vor den „Pyramiden von Gizeh“


  • 14.2.1951 (vor 75 Jahren)

    Rom * Der Vatikan verbietet allen katholischen Christen, „Das Kapital“ von Karl Marx zu lesen.


  • 14.2.1992 (vor 34 Jahren)

    München-Maxvorstadt * Der „AFN“ stellt nach dem endgültigen Abzug der US-Streitkräfte seinen Betrieb in der Kaulbachstraße 45 ein.


  • 14.2.2007 (vor 19 Jahren)

    München-Ludwigsvorstadt * Der Stadtrat lehnt das letzte Kaufangebot der „Musicalfirma Stage Entertainment“ ab und entscheidet: 

    München behält das „Deutsche Theater“ und renoviert es.


  • 14.2.2015 (vor 11 Jahren)

    München-Untergiesing * Mit einem Fest „auf dem Bierkeller“ feiert der „Giesinger Bräu“ seinen Abschied von seinem Stammsitz in der Untergiesinger Birkenau.  

    Im Jahr 2006 mietete „Geschäftsführer“ Steffen Marx dort eine Doppelgarage und richtete eine Brauerei samt Bierkeller ein.  

    Die alten Anlagen sind abgebaut und verkauft.  
    Im Herbst übernimmt ein Handwerksbetrieb das Untergiesinger Gelände.   

    Seit November 2014 wird das Bier des „Giesinger Bräu“ im ehemaligen Umspannwerk in der Martin-Luther-Straße gebraut und verkauft. 


  • 14.2.2017 (vor 9 Jahren)

    München - München-Berg am Laim * Die „Staatsregierung“ akzeptiert die juristische Schlappe, die das „Staatliche Bauamt“ im Rechtsstreit um den „Architekturwettbewerb“ um den neuen „Konzerthausbau auf dem Werksviertel“ hat einstecken müssen.  

    Zuvor hatte die „Vergabekammer der Regierung von Oberbayern“ der Klage des Architekten Stephan Braunfels im Wesentlichen Recht gegeben. Nun muss das „Staatliche Bauamt“ die Bewerbung des Berliner Architekten Stephan Braunfels neu bewerten.

    Das erneut aufgegriffene Verfahren wird die Entscheidung über die Architektur des neuen Konzerthauses im Werksviertel um mehrere Monate verzögern. 


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