Am 28. März geschah

  • 28.3.1255 (vor 771 Jahren)

    Herzogtum Baiern • Das Herzogtum Baiern wird in das „Obere Baiern“ und das „Niederland“ geteilt. Das Teilherzogtum Oberbaiern und die Pfalzgrafschaft Rhein erhält Herzog Ludwig II. der Strenge, das Teilherzogtum Niederbaiern fällt an Herzog Heinrich XIII..


  • 28.3.1611 (vor 415 Jahren)

    München * Der Geheime Rat kann sich erst jetzt mit dem Hexen-Mandat befassen. Er nimmt - besonders an den Paragraphen, in denen es um die Konfiszierung von Eigentum geht - umfangreiche Korrekturen vor und erklärt, dass er das Mandat in der vorliegenden gedruckten Form nicht veröffentlichen will. 


  • 28.3.1727 (vor 299 Jahren)

    München * In München wird der spätere Kurfürst Max III. Joseph geboren. 


  • 28.3.1729 (vor 297 Jahren)

    München * Kurfürst Carl Albrecht setzt die Statuten des Georg-Ritterordens in Kraft. Voraussetzung für die Aufnahme in den Orden ist ein 300jähriger Adelsbesitzstand und 15 altadelige Ahnen väterlicher- und mütterlicherseits.


  • 28.3.1849 (vor 177 Jahren)

    Frankfurt am Main * Die Frankfurter Nationalversammlung verabschiedet ihre Verfassung. 


  • 28.3.1862 (vor 164 Jahren)

    Sachsen * Richard Wagner wird auch in Sachsen amnestiert. Damit ist er kein politischer Flüchtling mehr.


  • 28.3.1864 (vor 162 Jahren)

    München-Graggenau * König Ludwig II. beauftragt die Neuausstattung der Königswohnung in der Residenz. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um die Anschaffung neuer Möbel und um Tapeziererarbeiten. Gleichzeitig werden die Planungen für einen neuen Wintergarten in die Wege geleitet.


  • 28.3.1871 (vor 155 Jahren)

    Graz * Das Grazer Landstädtische Theater brennt ab.


  • 28.3.1884 (vor 142 Jahren)

    Berlin * Carl Peters gründet die Gesellschaft für deutsche Kolonisation, in der überwiegend kleine Gewerbetreibende, Offiziere und Beamte sowie kleinere und mittlere Kaufleute vertreten sind. Während der Deutsche Kolonialverein das gehobene Besitz- und Bildungsbürgertum repräsentiert, ist die Gesellschaft eher nationalistisch-rassistisch geprägt und steht in harter Konkurrenz zum Deutschen Kolonialverein. 


  • 28.3.1884 (vor 142 Jahren)

    Berlin * Die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft wird gegründet, um eine deutsche Ackerbau- und Handelskolonien in Übersee zu errichten. Die deutsche Reichsregierung steht dem Projekt von Anfang an ablehnend gegenüber. Reichskanzler Otto von Bismarck spricht über das, was Peters der Regierung vorlegt abschätzig: „ein Stück Papier mit Neger-Kreuzen drunter“.

    Nachdem aber Carl Peters damit drohte, das Land an König Leopold von Belgien zu geben, lenkt Bismarck ein und lässt einen kaiserlichen Schutzbrief für die Erwerbungen der Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft ausstellen. Damit ist der Grundstein für die spätere Kolonie Deutsch-Ostafrika gelegt. 


  • 28.3.1915 (vor 111 Jahren)

    Wales * Ein deutsches U-Boot versenkt vor der Küste von Wales den britischen Passagierdampfer Falaba. 104 Menschen ertrinken. 


  • 28.3.1919 (vor 107 Jahren)

    München * Das Gesetz über die Abschaffung des Adels wird beschlossen. Die Sozialdemokraten gehen wie selbstverständlich davon aus, dass im Rahmen des allgemeinen Gleichheitsgrundsatzes mit dem Gesetz zugleich das Recht Adelsnamen zu führen entfallen ist. 


  • 28.3.2014 (vor 12 Jahren)

    München * Sepp Krätz wird von der Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht München I in 36 Fällen wegen Steuerhinterziehung zu einer Freiheitsstrafe von einen Jahr und zehn Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 570.000 Euro verurteilt.

    Das Kreisverwaltungsreferat hat dem Wiesnwirt vom Hippodrom bereits mitgeteilt, dass er nicht mehr auf‘s Frühlingsfest darf und seine Schanklizenz für seine Wirtschaft Andechser am Dom verlieren wird. Weil er dadurch kein Wirt mehr ist, kann er sich auch nicht für‘s Oktoberfest bewerben. 


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