Am 18. Februar geschah

  • 18.2.1315 (vor 711 Jahren)

    München * König Ludwig IV. der Baier gewährt „den Münchner Bürgern, ihrem Gut und ihren Boten“ Schutz und Geleit im ganzen Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und natürlich in den baierischen Herzogtümern. 


  • 18.2.1339 (vor 687 Jahren)

    München * Die 13-jährige Anna, Tochter Kaiser Ludwigs IV. des Baiern, wird in München mit dem elfjährigen Herzog Johann I. von Niederbaiern verheiratet. 


  • 18.2.1634 (vor 392 Jahren)

    Augsburg * Bei Verhandlungen zwischen baierischen und schwedischen Vertretern einigt man sich, dass der Rest der Brandschatzungssumme in Salz abgegolten werden kann. Augsburger Geldgeber erklären sich bereit, für 49.765 Scheiben Salz den Schweden die Summe von 140.000 Reichstaler zu bezahlen. Damit verbessert sich die Lage der Schweden-Geiseln.


  • 18.2.1700 (vor 326 Jahren)

    Deutschland * Auf den protestantischen Gebieten folgt auf den 18. Februar der 1. März 1700. Damit ist die einheitliche Tageszählung im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation endgültig wieder erreicht. Bis zur Kalenderumstellung in den protestantischen Ländern werden alle Dokumente mit zwei Daten versehen.


  • 18.2.1701 (vor 325 Jahren)

    Madrid * Philipp von Anjou, der Enkelsohn des französischen Königs Ludwig XIV., zieht als König Philipp V. in Madrid ein und nimmt Besitz vom spanischen Thron. 


  • 18.2.1795 (vor 231 Jahren)

    München * Das ungleiche Brautpaar - die 18-jährige „Landesmutter“ Maria Leopoldine und ihr 52 Jahre älterer Ehemann Kurfürst Carl Theodor - trifft am Nachmittag in München ein. 


  • 18.2.1848 (vor 178 Jahren)

    Lindau * König Ludwig I. schreibt seiner Lola, dass es besser wäre, „am Genfer See zu warten, wo die Luft milder“ sei. Er würde dann am 12. April nachkommen. 


  • 18.2.1909 (vor 117 Jahren)

    München-Graggenau * Das Glockenspiel auf dem Münchner Rathaus erlebt seine öffentliche Erstaufführung. Gleichzeitig wird es von der Stadt endgültig abgenommen und sein Betrieb genehmigt. 


  • 18.2.1915 (vor 111 Jahren)

    Berlin * Rosa Luxemburg muss in Berlin eine einjährige Haftstrafe im Berliner Frauengefängnis in der Barnimstraße 10 antreten, zu der sie am 14. April 1914 verurteilt worden war. 


  • 18.2.1916 (vor 110 Jahren)

    Berlin * Rosa Luxemburg wird nach einem Jahr aus dem Frauengefängnis in der Berliner Barnimstraße 10 entlassen. 


  • 18.2.1918 (vor 108 Jahren)

    Brest-Litowsk * Die Mittelmächte nehmen nach dem einseitigen Abbruch der Friedensverhandlungen durch Leo D. Trotzki am 10. Februar die Kampfhandlungen im Rahmen der „Operation Faustschlag“ wieder auf. Generalquartiermeister Erich Ludendorff arbeitet auf die Abtrennung der gesamten baltischen Küste und Finnlands von Russland hin. 


  • 18.2.1918 (vor 108 Jahren)

    München * Der am 28. November 1917 zum II. rechtskundigen Bürgermeister gewählte Hofrat Dr. Hans Küfner tritt sein Amt an.


  • 18.2.1919 (vor 107 Jahren)

    München * Die SPD-nahe Münchener Post fordert im Zusammenhang mit der Landeskonferenz der Mehrheitssozialisten - SPD den Rücktritt Kurt Eisners. Begründung: „Seine sich auf das Rätesystem stützende Politik muss zu den schwersten Konflikten mit dem bayerischen Volke führen.“ 


  • 18.2.1919 (vor 107 Jahren)

    München * In einer Erklärung des 1., 2. und 3. Fußartillerie-Regiments stellen sich diese gegen den Vollzugsausschuss und den Landessoldatenrat sowie gegen Kurt Eisner. Dafür unterstützen sie den Minister für militärische Fragen, Albert Roßhaupter. 


  • 18.2.1919 (vor 107 Jahren)

    München * Die Münchner Augsburger Abendzeitung ruft zu einer Riesenkundgebung auf:  

    • Für Ordnung, Freiheit und Demokratie.
    • Gegen die bolschewistische Gefahr und den drohenden Bürgerkrieg. 

  • 18.2.1933 (vor 93 Jahren)

    Tokyo * Yoko Ono kommt in Tokyo als Tochter eines wohlhabenden Bankiers zur Welt. 


  • 18.2.1943 (vor 83 Jahren)

    München-Maxvorstadt * Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ verteilen etwa 1.700 Flugblätter in der Münchener Universität. Der Hausmeister, der die ganze Aktion beobachtet hat, meldet sie bei der Gestapo. Sophie und Hans Scholl sowie Christoph Probst werden verhaftet und ins Wittelsbacher Palais gebracht.


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