Am 02. Januar geschah

  • 2.1.1695 (vor 331 Jahren)

    Brüssel * Kurfürstin Therese Kunigunde zieht in Brüssel ein.


  • 2.1.1706 (vor 320 Jahren)

    Wien * Kaiser Joseph I. ordnet an, nach der „Niederwerfung der Erhebung“ gnädig gegen die Beteiligten vorzugehen, sofern sie nicht zu den Urhebern und Anführern des Aufstands gehören. 


  • 2.1.1788 (vor 238 Jahren)

    Hannover * Der Ratgeber „Über den Umgang mit Menschen" von Adolph Freiherr von Knigge erscheint. Der Verleger ist Philipp Reclam (der Ältere). 

    Knigge wollte keinen Benimmratgeber im heutigen Sinn schreiben, sondern ein philosophisch-moralisches Werk, in deren Mittelpunkt stehen:

    • der gegenseitige Respekt
    • Toleranz
    • Menschenkenntnis
    • vernünftiger, aufgeklärter Umgang miteinander. 

     

    Knigge wandte sich gegen:

    • Standesdünkel
    • blinde Autorität
    • höfische Heuchelei 

    Erst im 19. Jahrhundert wurde „der Knigge“ fälschlich zum reinen Benimmkodex umgedeutet – eine Verkürzung, die bis heute anhält.


  • 2.1.1804 (vor 222 Jahren)

    München-Kreuzviertel * Im ehemaligen Theatiner-Kloster findet die erste öffentliche Versteigerung von Mobiliar des Klosters statt. 


  • 2.1.1806 (vor 220 Jahren)

    München * Ein ursprünglich für den Neujahrstag geplantes Militärspektakel muss wegen der Königsproklamation auf den 2. Januar verlegt werden.

    Dabei werden Kanonen, Gewehre und Fahnen präsentiert, die einst von kaiserlichen Soldaten als Trophäen nach Wien gebracht und nun von Napoleon als Zeichen der Verbindung von Frankreich und Baiern sowie der gemeinsamen Abgrenzung gegenüber Österreich im Triumph zurückgeführt worden waren. 


  • 2.1.1825 (vor 201 Jahren)

    München-Graggenau * Das vom Brand zerstörte Kgl. Hof- und Nationaltheater wird nach dem Wiederaufbau mit einem Prolog, einem baierischen Volkslied und dem Ballett „Aschenbrödel“ eröffnet. Die einzige bedeutende Veränderung am Theaterbau ist der Giebel, mit dem Leo von Klenze das Walmdach von Carl von Fischer ersetzt hat. 


  • 2.1.1861 (vor 165 Jahren)

    Berlin * Ein letzter Schlaganfall setzt den Leiden des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. im Schloss Sanssouci ein Ende. 


  • 2.1.1869 (vor 157 Jahren)

    München * Der Lohnkutscher Michael Zechmeister startet einen neuen Versuch und schickt seine schienenunabhängigen, pferdebetriebenen, auf eisenbereiften Holzrädern laufenden Pferdewagen auf die Straßen der bayerischen Haupt- und Residenzstadt.

    Das Stadtomnibusnetz besteht jetzt aus fünf Linien mit Umsteigebetrieb, wobei auf die weitere Anbindung der Au verzichtet wird. Auch Haidhausen und Giesing sind noch nicht in das Verkehrsnetz einbezogen worden. 


  • 2.1.1871 (vor 155 Jahren)

    München * Der Verein Münchener Brauereien e.V., der sich bis heute als Hüter des Münchner Bieres versteht, wird gegründet, um die Interessen seiner Mitglieder gegenüber den staatlichen Behörden besser durchsetzen zu können. Gleichzeitig fungiert er als Arbeitgebervereinigung der Münchner Braubetriebe.


  • 2.1.1905 (vor 121 Jahren)

    Deutsch-Südwestafrika * In der entscheidenden Schlacht schlagen die deutschen Kolonialtruppen die Aufständischen vernichtend. Im Winter 1904/05 haben sich in Deutsch-Südwestafrika die Nama, die von den Deutschen „Hottentotten“ genannt werden, erhoben. Doch das beendet den Krieg nicht. 


  • 2.1.1906 (vor 120 Jahren)

    München * Franz von Stuck wird in die Adelsmatrikel eingetragen. Seither darf er den Namenszusatz „von“ führen. 


  • 2.1.1917 (vor 109 Jahren)

    Pleß - Bad Kreuznach - Bad Münster - Bad Homburg * Das Große Hauptquartier der Obersten Heeresleitung - OHL zieht vom Schloss Pleß in Oberschlesien in das Parkhotel Kurhaus in Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein-Ebernburg. Kaiser Wilhelm II. residierte im Schloss Bad Homburg. 


  • 2.1.1919 (vor 107 Jahren)

    München * In mehreren Münchner Zeitungen wird das „zügellose Treiben“ und die „unsinnige Schießerei mit scharfer Munition“ in der Silvesternacht kritisiert. Viele Waffen befänden sich in unverantwortlichen und unkontrollierten Händen. 


  • 2.1.1919 (vor 107 Jahren)

    München-Au * Der Verleger Julius Lehmann wird wieder aus dem Gerichtsgefängnis Neudeck entlassen. Das Mitglied der Thule-Gesellschaft war am 28. Dezember 1918 im Zusammenhang mit der Bürgerwehr-Affäre verhaftet worden. 


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