Am 07. Februar geschah

  • 7.2.1440 (vor 586 Jahren)

    München * An der Isarbrücke verfängt sich ein Fass, dass eine Selbstmörderin enthält, die sich durch Erhängen das Leben genommen hatte. Recherchen im Landgericht Wolfratshausen ergeben, dass man dort die Frau nicht begraben wollte und man sie deshalb in dem Fass auf das Wasser der Isar setzte. Die Münchner legen sie daraufhin wieder in das Fass und lassen sie weiter isarabwärts treiben.

    Es war durchaus üblich, dass man Leichen oder Delinquenten, mit denen man nichts zu tun haben wollte, auf einem Floß auf der Isar aussetzte. 


  • 7.2.1626 (vor 400 Jahren)

    München - Au * Der Alt-Herzog Wilhelm V. stirbt in München.
    Seine Grabstätte befindet sich in der „Michaelskirche“

    Sein Lieblingssohn, Herzog Albrecht VI., erbt die „Hofmark Neudeck“


  • 7.2.1717 (vor 309 Jahren)

    Rom * Der 16-jährige Regensburger Bischof Clemens August trifft in Begleitung seines älteren Bruders Philipp Moritz in Rom ein. 

    Sie erhalten eine Audienz beim Papst, unter dessen Aufsicht sie auch studieren dürfen.
    Die Kontakte zum Papst und der römischen Kurie sollen die kanonischen Hürden bei der Besetzung von weiteren Bischofsstühlen erleichtern.


  • 7.2.1788 (vor 238 Jahren)

    München * Sir Benjamin Thompson legt Kurfürst Carl Theodor ein „Memorandum zur Neuorganisation der baierischen Armee“ vor. 

    Hauptziel und der Zweck der Reform „ist eine gute Armee bei geringen Kosten“

    Der begeisterte Baiernherrscher ernennt den Urheber der Reformvorschläge zunächst zum „Oberst“.


  • 7.2.1789 (vor 237 Jahren)

    München * Eine neue Friedhofsverordnung „Die Aufhebung der sämmtlichen Freythöfe in der Stadt betreffend“ wird erlassen. 

    Auch die Friedhöfe der „Heiliggeistkirche“, der „Dreifaltigkeitskirche“ und der „Rochuskirche“ müssen aufgelassen werden. 


  • 7.2.1802 (vor 224 Jahren)

    München-Kreuzviertel * Das Karmeliten-Kloster wird aufgehoben und das Bargeld sowie die Stiftungskapitalien eingezogen. Im Karmeliten-Kloster leben 31 Patres und vier Laienbrüder. Wer nicht in den Weltklerus wechselt, soll in das Franziskaner-Kloster in Straubing kommen, das zum Zentralkloster für die Karmeliten bestimmt worden ist. 


  • 7.2.1826 (vor 200 Jahren)

    München-Maxvorstadt * Nachdem der Bankier Hirsch die notwendigen 256.644 Gulden vorfinanziert hat, kann der Grundstein für das „Odeon“, einem „Konzertsaal“ an der Ludwigstraße, gelegt werden. 


  • 7.2.1847 (vor 179 Jahren)

    München-Maxvorstadt * König Ludwig I. legt sich auf das Gelände der „Königlich Privilegierten Hauptschützengesellschaft“ als künftigen Bahnhof-Standort fest. 


  • 7.2.1915 (vor 111 Jahren)

    Masuren - Ostfront * Deutsche Truppen beginnen an der „Ostfront“ die „Winterschlacht von Masuren“


  • 7.2.1917 (vor 109 Jahren)

    München * In München werden vier neue Volksküchen eröffnet.

    Damit erhöht sich ihre Zahl auf 30. 


  • 7.2.1919 (vor 107 Jahren)

    München * In der ersten Februarwoche sind 67 Personen in München an der Spanischen Grippe gestorben.  

    Die Epidemie ist weiter im Abklingen begriffen. 


  • 7.2.1919 (vor 107 Jahren)

    München * Der Kommunistenführer Max Levien wird wegen „umstürzlerischer Umtriebe“ verhaftet. Sein Geisteszustand wird untersucht. 


  • 7.2.1983 (vor 43 Jahren)

    München-Bogenhausen * Die Initiative für die totale Nachrüstung setzt eine Attrappe einer Pershing II-Rakete auf den leeren Sockel des Friedensengels. 


  • 7.2.2013 (vor 13 Jahren)

    Mount Hagen * In Mount Hagen in Papua Neu-Guinea wird die zwanzigjährige Leniata Kepari bei lebendigem Leib als „Hexe“ verbrannt.  

    Die junge Frau soll einen Knaben verhext haben.  
    Der Sechsjährige hat zuvor über Schmerzen in Magen und Brust geklagt und ist daraufhin in das Krankenhaus gebracht worden.  
    Am nächsten Tag stirbt er.  

    Die Männer ziehen die mutmaßliche „Hexe“ aus, foltern sie mit einer erhitzten Eisenstange, fesseln sie und übergießen sie mit Benzin.  
    Danach wird Kepari Leniata ins Feuer geworfen.  

    Sie verbrennt bei lebendigem Leib.  
    Bilder zeigen sie unter einem brennenden Lkw-Reifen, der offenbar noch auf sie geschmissen wurde.
    Sie selbst ist Mutter eines acht Monate alten Mädchens.  

    Polizisten und Feuerwehrleute schreiten nicht ein.  
    Angeblich lässt die Meute ihr Einschreiten nicht zu. 


  • 7.2.2018 (vor 8 Jahren)

    München-Au * Nach einem Dreiviertel Jahr Umbau wird der neue Nockherberg unter neuer Führung wieder eröffnet. Christian Schottenhamel und Florian Lechner sind die neuen Wirte. 


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