Am 27. Juni geschah

  • 27.6.1684 (vor 342 Jahren)

    Waitzen/Vác * Den kaiserlichen Truppen fällt Waitzen/Vác in die Hände. 


  • 27.6.1809 (vor 217 Jahren)

    Tirol * Der Generalsalinenadministrator Joseph von Utzschneider kommt nach Tirol, um mit den Aufständischen zu verhandeln. In einem Aufruf an die Tiroler verspricht er

    • eine Verringerung der Abgaben,
    • eine allgemeine Amnestie und
    • die Belassung der Klöster.

    Das geht aber der baierischen Regierung zu weit, weshalb Utzschneider wieder abberufen wird.


  • 27.6.1881 (vor 145 Jahren)

    München - Schweiz * König Ludwig II. und der Schauspieler Josef Kainz begeben sich auf eine Reise in die Schweiz. Dort soll Kainz, an den Originalschauplätzen von Schillers „Wilhelm Tell“ Passagen aus dem Werk zitieren.  

    Auf dieser Reise entsteht auch das berühmte Erinnerungsfoto, bei dem Kainz die Hand auf die Schulter des Königs legt. Die Hand wird später durch Retusche entfernt. 


  • 27.6.1888 (vor 138 Jahren)

    München - München-Haidhausen * Die „protestantischen Einwohner der Vorstädte rechts der Isar“ erheben bei der Lokalschulkommission die Forderung nach Errichtung je einer ersten und zweiten Klasse in Haidhausen. 

    Die Schulbehörde ist jedoch - aufgrund der in Haidhausen herrschenden Schulraumnot - nicht in der Lage, dem Antrag zu entsprechen, stellt aber die Errichtung der gewünschten Klassen nach der Fertigstellung des Erweiterungsbaues der Wörthschule für das Jahr 1891/92 in Aussicht. 


  • 27.6.1917 (vor 109 Jahren)

    Athen * Griechenland tritt auf Seiten der Alliierten in den Krieg ein.


  • 27.6.1926 (vor 100 Jahren)

    München-Obergiesing * Der Grundstein für die Giesinger Martin-Luther-Kirche wird gelegt. Auf gleicher Höhe sollen sich hier zwei Kirchen einander gegenüberstehen: der katholische Kathedralbau der Heilig-Kreuz-Kirche und die evangelische Martin-Luther-Kirche. Die Kirche steht auf dem Grund des ehemaligen Lehner-Bauerhofs. 

    Ihre bewusste Platzwahl solle die Präsenz der protestantischen Gemeinde in Giesing betonen.


  • 27.6.1933 (vor 93 Jahren)

    München * Nachdem das Denkmal für die „Toten der Revolution - 1919“ am Ostfriedhof abgerissen worden war, wollen die Nationalsozialisten die darin untergebrachten Urnen von Kurt Eisner und Gustav Landauer an die Israelitische Kultusgemeinde Münchens loswerden.

    Diese antwortet an 27. Juni 1933: „[…] beehren wir uns mitzuteilen, dass wir derzeit nicht feststellen können, ob die Genannten bei Eintritt des Todes dem israelitischen Bekenntnis angehört haben. […] Wir wollen aber keine Schwierigkeiten schaffen und erklären uns bereit, die Urnen entgegen zu nehmen und sie einstweilen der Erde zu übergeben.“ 


  • 27.6.1938 (vor 88 Jahren)

    München-Ludwigsvorstadt * Das Dach der der evangelischen Matthäuskirche ist abgedeckt. 


  • 27.6.1955 (vor 71 Jahren)

    München-Au * Das Weilheimer Bankhaus Stölzle-Simoner beauftragt ein Grünwalder Architekten-Team mit der Planung eines Wohnbauprojekts am Nockherberg. Die burgartige Wohnanlage soll entlang der Nockherbergstraße sechs, am Schmedererweg fünf Geschosse aufweisen. 


  • 27.6.1962 (vor 64 Jahren)

    München-Graggenau * In einer Interfraktionellen Erklärung stellen sich nahezu alle Mitglieder des Stadtrats hinter die Münchner Stadtpolizei.


  • 27.6.1966 (vor 60 Jahren)

    Hamburg * Die Beatles brechen von Hamburg in Richtung Japan auf.


  • 27.6.1977 (vor 49 Jahren)

    Vatikan * Münchens Erzbischof Joseph Ratzinger wird in das Kardinalskollegium aufgenommen. 


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