Am 23. Februar geschah

  • 23.2.1293 (vor 733 Jahren)

    München * Der Ortsname Gasteig wird erstmals aus Anlass einer Seelgeräte-Stiftung „den siechen auf dem Gasteig ze München“ genannt. Gasteig bedeutet Der gache Steig, der steile Weg.


  • 23.2.1848 (vor 178 Jahren)

    Paris * Die Arbeiter vereinigen sich vorübergehend mit den Bürgern, so dass am 23. und 24. Februar in Paris heftige Straßen- und Barrikadenkämpfe zwischen den Aufständischen und den königlichen Truppen toben. 


  • 23.2.1863 (vor 163 Jahren)

    Tettenweis * Franz Stuck wird in Tettenweis in Niederbayern geboren. Sein Vater ist der Müller Franz Stuck, seine Mutter Anna ist eine geborene Schuhwerk. 


  • 23.2.1869 (vor 157 Jahren)

    Schloss Linderhof * Das Königshäuschen im Graswangtal wird modernisiert. 


  • 23.2.1875 (vor 151 Jahren)

    Pfaffenberg * Karl Gandorfer wird in Pfaffenberg im Landkreis Straubing-Bogen geboren. 


  • 23.2.1917 (vor 109 Jahren)

    Berlin * Die Mehrheitsfraktion der SPD stimmt im Reichstag der neuen Vorlage für Kriegskredite zu, „solange die Eroberungsziele der Feinde bestehen“


  • 23.2.1918 (vor 108 Jahren)

    München * Josef Sontheimer wird von den Behörden jede Beteiligung an politischen Veranstaltungen verboten. 


  • 23.2.1919 (vor 107 Jahren)

    München-Theresienwiese * Auf der Theresienwiese versammeln sich gegen 13 Uhr mehrere Tausend Personen. Hier können freigewerkschaftlich organisierte oder einer sozialistischen Partei zugehörige Arbeiter eine Waffe erhalten, wenn sie mindestens 20 Jahre alt und an der Waffe ausgebildet sind. Ob und in welcher Anzahl Waffen ausgegeben wurden, ist unklar.  

    Gegen 16 Uhr formiert sich ein Demonstrationszug zur Innenstadt, der sich am Schiller-Denkmal auflöst. 


  • 23.2.1919 (vor 107 Jahren)

    München * Der Zentralrat gibt bekannt, dass der Generalstreik sein Ziel erreicht hat. Die Arbeiter werden aufgefordert, am nächsten Tag [Montag] wieder an ihren Arbeitsstellen zu erscheinen. 


  • 23.2.1919 (vor 107 Jahren)

    München - Freistaat Bayern * Der Zentralrat fordert in Telegrammen die lokalen Räte außerhalb Münchens auf, bis auf weiteres die Zensur über die Presse auszuüben. Ausgenommen davon sind nur die sozialistischen und bauernbündlerischen Blätter. 


  • 23.2.1919 (vor 107 Jahren)

    München-Kreuzviertel * Thomas Mann besucht den Ort an der Kurt Eisner ermordet wurde und schreibt darüber: „An der Straßenstelle, wo Eisner fiel, liegt ein Kranz mit seinem Bild, und ein Häufchen blutigen Straßenschmutzes ist zusammengekehrt.“ 


  • 23.2.1919 (vor 107 Jahren)

    München * Die Neue Zeitung teilt mit, dass der Zentralrat die sofortige Einberufung des Rätekongresses beschlossen hat. 


  • 23.2.1919 (vor 107 Jahren)

    München-Obergiesing * Der Leichnam von Kurt Eisner ist im Leichenschauhaus im Ostfriedhof aufgebahrt. Tausende Münchner kondolieren dem Verstorbenen. 


  • 23.2.1919 (vor 107 Jahren)

    München-Kreuzviertel * Erzbischof Michael von Faulhaber schreibt in sein Tagebuch: „Mich drückt eine böse Ahnung schwer nieder - Gott stehe uns bei. Man schreckt zusammen, wenn irgend ein Lärm an Schüsse erinnert, sogar das Teppichklopfen und das Zuwerfen der Türen.“ 


  • 23.2.1919 (vor 107 Jahren)

    Bad Aibling * Ein revolutionärer Arbeiterrat wird in Bad Aibling zusammengesetzt. 


  • 23.2.1919 (vor 107 Jahren)

    Berlin * Bei der Berliner Stadtverordnetenwahl erringt die USPD 33 Prozent der Mandate. Der SPD laufen die Wähler davon. 


  • 23.2.1919 (vor 107 Jahren)

    Halle * Der Bergarbeiterkongress beschließt in Halle den Generalstreik. 


  • 23.2.1931 (vor 95 Jahren)

    München-Schwabing * Karl Valentin erhält die Konzession für eine „Valentin-Bühne im Goethesaal“.


  • 23.2.1946 (vor 80 Jahren)

    Bonn * Konrad Adenauer, ein entschiedener Katholik und späterer Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, schreibt an Pastor Bernhard Custodis in Bonn über die Bischöfe im Dritten Reich die nachfolgenden Zeilen: 

    „Ich glaube, dass, wenn die Bischöfe alle miteinander an einem bestimmten Tage öffentlich von den Kanzeln aus dagegen Stellung genommen hätten, sie vieles hätten verhüten können.
    Das ist nicht geschehen und dafür gibt es keine Entschuldigung. Wenn die Bischöfe dadurch ins Gefängnis oder in Konzentrationslager gekommen wären, so wäre das keine Schande, im Gegenteil.
    Alles das ist nicht geschehen und darum schweigt man besser.“


  • 23.2.1965 (vor 61 Jahren)

    Bahamas * Die Dreharbeiten zu dem Beatles-Film „Help!“ beginnen auf den Bahamas und dauern bis zum 9. März an. 


  • 23.2.1969 (vor 57 Jahren)

    München * Bei einem Brand der Baustelle im Tunnel der U-Bahn unter dem Marienplatz kommen drei Arbeiter ums Leben. 


  • 23.2.1979 (vor 47 Jahren)

    Großbritannien * George Harrisons neu veröffentlichtes Album heißt einfach nur „George Harrison“


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