Am 24. Februar geschah

  • 24.2.1500 (vor 526 Jahren)

    Gent * Carl V., der spätere Kaiser aus dem Hause Habsburg, wird in Gent geboren. 


  • 24.2.1530 (vor 496 Jahren)

    Rom-Vatikan * Kaiser Carl V. gibt Papst Clemens VII. das Versprechen, „die lutherische Ketzerei in Deutschland mit Stumpf und Stil auszurotten“.


  • 24.2.1557 (vor 469 Jahren)

    Wien * Matthias, der spätere Kaiser, wird in Wien geboren. 


  • 24.2.1568 (vor 458 Jahren)

    München-Graggenau * Herzog Wilhelm V. und Renata von Lothringen feiern auf dem Schrannenmarkt mit einem festlichen Turnier (24. Februar) und anderen öffentlichen Unterhaltungen ihre Vermählung. Es findet sich im Glockenspiel am Neuen Rathaus wieder.


  • 24.2.1629 (vor 397 Jahren)

    Au * Die Paulaner übernehmen die kirchliche Seelsorge der Pfarrei in der Au.


  • 24.2.1629 (vor 397 Jahren)

    Au * Die Au wird erstmals als Vorstadt bezeichnet.


  • 24.2.1823 (vor 203 Jahren)

    München * Friedrich Ludwig von Sckell stirbt in München. Er wird auf dem Alten Südfriedhof beigesetzt. Sein Nachfolger als Hofgartenintendant wird sein Neffe Carl August Sckell.


  • 24.2.1848 (vor 178 Jahren)

    Bodensee * Lola Montez befindet sich an Bord des Dampfschiffes „Ludwig“, um über den Bodensee ins Schweizer Exil zu schippern. In ihrem Gefolge befinden sich Elias Peißner und zwei weitere Alemannen. 


  • 24.2.1848 (vor 178 Jahren)

    Paris * König Louis-Philippe dankt ab und flieht nach England ins Exil. 


  • 24.2.1916 (vor 110 Jahren)

    Verdun - Westfront * Deutsche Truppen können das Panzerfort Douaumont kampflos einnehmen. Der französische Oberbefehlshaber Marschall Joseph Jacques Césaire Joffre verstärkt daraufhin innerhalb weniger Tage die Verteidigung Verduns von 150.000 auf 800.000 Mann und kann so die Festung halten. Wochenlang liegen sich deutsche und französische Soldaten im Artilleriefeuer gegenüber. 


  • 24.2.1919 (vor 107 Jahren)

    München-Schwabing - Pasing * Paul Ritter von Jahreiß und Heinrich Osel, die beim Attentat im Landtag erschossen worden waren, werden im Nordfriedhof beziehungsweise im Neuen Pasinger Friedhof beerdigt. 


  • 24.2.1919 (vor 107 Jahren)

    München * Der Studentenausschuss spricht „seine Entrüstung und den tiefsten Abscheu über die politischen Morde“ aus. 


  • 24.2.1919 (vor 107 Jahren)

    München * Die Münchener Post erscheint als erste Münchner Zeitung seit dem Erscheinungsverbot. 


  • 24.2.1919 (vor 107 Jahren)

    Baden - München * Erich Mühsam kommt aufgrund der schwierigen Verkehrsverbindungen erst jetzt wieder in München an, obwohl er am 21. Februar von der Ermordung Kurt Eisners erfahren hatte. 


  • 24.2.1919 (vor 107 Jahren)

    Halle * Im Bezirk Halle, in Sachsen, Thüringen und Anhalt beginnen Streikmaßnahmen. 


  • 24.2.1920 (vor 106 Jahren)

    München-Graggenau * Für den 24. Februar 1920 setzt Adolf Hitler gegen Bedenken von Anton Drexler die erste Massenversammlung der Deutschen Arbeiterpartei - DAP unter dem Motto „Was uns Not tut!“ an. Als Ankündigungsmittel werden rote Plakate geklebt, um die linken Arbeiterparteien zu provozieren. Veranstaltungsort ist der Festsaal des Hofbräuhauses am Platzl. Es erscheinen 2.000 Menschen.

    Zusätzlich zum Redner Hitler erlebten sie erstmals auch eine vollkommen neue Art der Versammlung. Es gilt, strikte Disziplin zu wahren, die Abläufe sind klar vorgezeichnet und erstmals schützten junge Parteimitglieder und -sympathisanten den Saal vor Störungen. Aus diesem Saalschutz wird schon wenig später die SA hervorgehen.

    An diesem Abend wird die Bezeichnung NSDAP von Hitler etabliert. 


  • 24.2.1997 (vor 29 Jahren)

    München-Graggenau * In der Rathaus-Galerie wird die Wehrmachtsausstellung eröffnet. 90.000 Münchnerinnen und Münchner werden die Ausstellung besuchen.

    Peter Gauweiler, der Münchner CSU-Vorsitzende, verschickt an alle Münchner Haushalte einen Brief, in dem er schreibt: „Den Ausstellern wird vorgeworfen, dass sie deutsche Soldaten [...] generell herabwürdigen und faktisch auf eine Stufe mit Kriegsverbrechern stellen.
    [...] Eine pauschale Verurteilung ist ein Schlag von Millionen Familien, die im Krieg ihren Vater, Bruder, Sohn oder Ehemann verloren haben und eine späte absichtsvolle Demütigung zahlloser Männer, die ehrenhaft gekämpft hatten.“
      

    Statt an der Eröffnungsfeier der Wehrmachtsausstellung teilzunehmen, legt Peter Gauweiler mit Gleichgesinnten am Grabmal des Unbekannten Soldaten im Hofgarten einen Kranz nieder. 


  • 24.2.1998 (vor 28 Jahren)

    München-Haidhausen * Durch Zufall entdeckt ein Bauarbeiter den Grundstein des Maximilianeums. Er enthält

    • neben Bauplänen
    • die Urkunde über die Bestimmung des Gebäudes,
    • Porträts des Königs und seiner Frau Marie von Preußen auf Nymphenburger Porzellan,
    • seltene Münzen
    • und das Modell einer im Jahr 1838 in Dresden gebauten Lokomotive mit Schlepptender. 

© 2022 Gerhard Willhalm, inc. All rights reserved.

Impressum  Sitemap  Login