Fakten - 28. April 1919

Giesinger Kommunisten stürmen das Polizeipräsidium

München-Kreuzviertel * Am Abend stürmen achtzig bis einhundert Giesinger Kommunisten das Polizeipräsidium, entwenden und vernichten Material des Erkennungsdienstes und der Fahndungsabteilung und verwüsten das Gebäude. Wertgegenstände und Waffen werden gestohlen.

Die Steckbriefsammlung, die Akten der Zigeuner-Nachrichtenstelle und die Einwohnerlisten türmen sich meterhoch in den Höfen des Präsidiums. Sie werden teilweise mit Benzin übergossen und angezündet. 


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Suchbegriffe: Räterepublik, Diktatur der Rosten Armee, Kommunisten, Polizeipräsidium, Fahndungsabteilung, Erkennungsdienst, Steckbriefsammlung, Zigeuner-Nachrichtenstelle

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