Fakten - 4. Oktober 1624

Der Beginn der Rekatholisierung in Oberösterreich

Wien - Oberösterreich * In das von Kaiser Ferdinand II. an das Herzogtum Baiern verpfändete Oberösterreich soll eine Reformkommission die evangelisch gewordenen Untertanen wieder katholisch machen. Durch ein Patent Kaiser Ferdinands II. wird die Ausweisung aller evangelischen Schulmeister und Prediger im Lande ob der Enns verfügt.

Da die freigewordenen Pfarrstellen nicht mit einheimischen Pfarrern besetzt werden können, holt man italienische Priester aus dem italienischen Teil Tirols. Diese sprechen kaum deutsch und können deshalb die Messe, wie es zuvor üblich war, nicht in der Landessprache halten. 


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Personen: Ferdinand II. deutsch-römischer Kaiser

Suchbegriffe: Dreißigjähriger Krieg, Oberösterreich, Wien, Reformkommission, Rekatholisierung, Schulmeister, Prediger, Enns, Pfarrstellen, Priester, Tirol, Landessprache

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