Fakten - 6. April 1919

Verwirrung um Ministerpräsident Johannes Hoffmann

<p><em><strong>München</strong></em> * Der Liberale Ernst Müller-Meinigen leitet eine Dringlichkeitssitzung des Ältestensrats des Bayerischen Landtags. In seinem Tagebuch vermerkt er die Vorgänge:</p> <p><em>„Die Sachlage spitzte sich immer mehr zu. Wir waren gewärtig, jede Stunde als Geisel eingesteckt zu werden. Trotzdem beschlossen die Ältesten, am Sonntag </em>[= 6. April] <em>nochmals im Landtag zusammenzutreten, dann aber in Privatwohnungen die Beratungen fortzusetzen. </em></p> <p><em>Die wildesten Gerüchte verbreiteten sich, er </em>[Ministerpräsident Johannes Hoffmann]&nbsp;<em>sei in die Schweiz geflohen. Niemand wusste, wo er weilte, da er am Samstag</em> [= 5. April] <em>kein Wort über eine beabsichtigte Reise verlor. Allgemeine Verwirrung!“&nbsp;</em></p>

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Personen: Hoffmann Johannes Ministerpräsident, Müller-Meiningen Ernst Justizminister

Suchbegriffe: Ältestenrat, Landtag, Geisel,

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