Fakten - 9. Februar 1801

Linksrheinische Gebietsabtretungen an Frankreich

<p><em><strong>Lunéville</strong></em> * Im Friedensvertrag von Lunéville ist auch abschließend festgelegt worden, dass die linksrheinischen Gebiete an Frankreich abgetreten werden müssen. Napoleon Bonaparte erreicht damit ein Ziel jahrhundertelanger französischer Politik.&nbsp;</p> <p>Pfalzbaiern muss neben den bereits verloren gegangenen Herzogtümern Zweibrücken und Jülich sowie der linksrheinischen Kurpfalz nun auch noch die rechtsrheinische Kurpfalz um Mannheim und Heidelberg an Baden abgeben.</p> <p>Das bedeutete einen Verlust von 200 Quadratmeilen und 730.000 Einwohnern. Den von den Landverlusten betroffenen Fürsten wird allerdings ein Ausgleich zugestanden, der jedoch <em>„aus dem Schoß des Reiches“</em> kommen muss.</p> <p>Und weil dieses nur aus säkularisiertem Kirchenbesitz und aus den mediatisierten Reichsständen erfolgen kann, bedeutet das in der Konsequenz gleichzeitig das Ende des alten Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.&nbsp;</p>

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Personen: Max IV. Joseph Kurfürst, Napoleon Bonaparte französischer Kaiser

Suchbegriffe: Friedensvertrag von Lunéville, linksrheinische Gebiete, Pfalzbaiern, Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation, Zweibrücken, Jülich, Kurpfalz, Landverluste, Ausgleich, Mediatisierung, Reichsstände

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