Fakten - August 1096

Zum Überleben müssen die Kreuzfahrer plündern

<p><strong><em>Naher Osten</em></strong> * Erst die militärisch besser ausgestatteten Kreuzfahrer-Kontingente&nbsp;haben mehr Erfolg. Das zügige Fortkommen der Kreuzfahrer&nbsp;behindern allerdings arme Pilger, die sich ihnen angeschlossen haben. Dadurch erreichen sie Konstantinopel erst Ende des Jahres 1096/Anfang 1097.</p> <p>Nachdem die Kreuzfahrer&nbsp;von der dortigen Bevölkerung feindlich aufgenommen sowie vom byzantinischen Kaiser nur widerwillig unterstützt und nur mit knapp bemessenem Proviant versorgt werden, ziehen sie auf eigene Faust durch Kleinasien weiter. Seit sie islamisches Gebiet betreten haben, gibt es kein funktionierendes System für Versorgung mit Nachschub mehr. Um Überleben zu können, müssen die Kreuzfahrer&nbsp;plündern.</p> <p>Die bewaffneten Pilger&nbsp;besiegen die Türken&nbsp;bei Dorylaeum und Eregli. Nach einem anstrengenden Marsch gelangen sie nach Antiochia. Sie belagern die Stadt siebeneinhalb Monate und schlagen in deren Verlauf zwei muslimische Verstärkungsarmeen.</p>

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Suchbegriffe: Templer, Kreuzzug, Kreuzfahrer, Türken, Dorylaeum, Eregli, Antiochia, Muslime, Plünderung, Byzanz,

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