König Ferdinand will in Prag die Regierung antreten
<p><strong><em>Wien</em></strong> * Matthias, der Kaiser des <em>Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation</em>, stirbt in Wien. Umgehend, als sei nichts gewesen, teilt König Ferdinand den <em>Böhmischen Ständen</em> in Prag mit, dass er gewillt sei, jetzt die Regierung anzutreten. Im gleichen Brief bestätigt er den <em>böhmischen Landständen</em> alle bisherigen Privilegien und Freiheiten.</p>
<p>Doch die Böhmen glauben die Zusagen des Habsburgers nicht mehr und akzeptieren unter den gegebenen Umständen den als <em>Gegenreformatoren </em>bekannten <em>Erzherzog</em> nicht mehr als ihren König. Als Alternative schlagen sie Jan Smirický, einen schwerreichen böhmischen Adeligen zur Wahl vor. Das ist - in dieser stockaristokratischen Welt - nun wirklich <em>„revolutionär“</em>.</p>
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Personen: Ferdinand Kaiser, Matthias Kaiser, Smiricky Jan
Suchbegriffe: Dreißigjähriger Krieg, Prag, Landstände, Gegenreformation, Böhmen
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