Fakten - 21. Juni 1621

In Prag wird ein blutiges Gericht über die Aufständischen gehalten

Prag * Nach dem Zusammenbruch des Böhmischen Aufstands und der Flucht des Winterkönigs Friedrich V. lässt Kaiser Ferdinand II. - vor dem Altstädter Rathaus in Prag - ein blutiges Gericht über seine Anhänger halten.

43 Todesurteile gegen protestantische böhmische Adelige werden gesprochen, 27 werden an diesem Tag öffentlich vollstreckt. 24 durch das Schwert, drei am Galgen. Zwölf der abgeschlagenen Köpfe werden zur Abschreckung am Prager Brückenturm aufgesteckt und erst zehn Jahre später durch die sächsische Besatzungsmacht entfernt. 


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Personen: Friedrich der V. von der Pfalz Winterkönig, Ferdinand II. deutsch-römischer Kaiser

Suchbegriffe: Dreißigjähriger Krieg, Prag, Brückenturm in Prag, Böhmischer Aufstand, Todesurteil, Flucht, Altstädter Rathaus, Adel, Protestant, Besatzungsmacht

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