Fakten - 26. September 1923

Gustav Ritter von Kahr wird zum Generalstaatskommissar ernannt

München * Die bayerische Regierung ernennt Gustav Ritter von Kahr - aus Protest gegen den Abbruch des Ruhrkampfes durch die Reichsregierung - zum Generalstaatskommissar, auf den die gesamte exekutive [= vollziehende] Gewalt übergeht. Er hat damit diktatorische Vollmachten.

Gustav von Kahr, Otto von Lossow, der Befehlshaber des Wehrkreises VII, und der Chef der Landespolizei, Hans Ritter von Seisser, regieren den Freistaat Bayern als Triumvirat und bereiten zusammen mit Rechtsradikalen in Norddeutschland den Staatsstreich in München und Berlin vor. 


Ort:

Straße: 0

Stadtteil: 0

Personen: Kahr Gustav Ritter von Generalstaatskommissar, Lossow Otto Hermann von Generalleutnant, Seisser Hans Ritter von Landespolizei-Chef

Suchbegriffe: Regierung, Ruhrkampf, Reichsregierung, Landespolizei, Triumvirat, Rechtsradikale, diktatorische Vollmachten, Staatsstreich, Berlin

Koordinaten: ,