Die Bedeutung des Isarquaies für München
<p><strong><em>München-Lehel</em></strong> * Ein Artikel in den <em>„Münchner Neuesten Nachrichten“</em> befasst sich mit der Bedeutung des Isarquaies für München. Der Verfasser betont darin die städtebaulich <em>„unvergleichlich günstige Lage des Mariannenplatzes“</em>, der sogar als Bauplatz für den Justizpalast in Erwägung gezogen worden ist.</p>
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<li>Der evangelischen Kirchenverwaltung erscheint der Bauplatz als sehr teuer, weshalb sie noch das Gelände der <em>„I. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung“</em> am Isartorplatz ins Gespräch bringt.</li>
<li>Die Lokalbaukommission schlägt ihrerseits noch Standorte auf der südlichen beziehungsweise nördlichen Kohleninsel vor. Schließlich einigt man sich doch auf den Mariannenplatz als Standort für die Lukaskirche. </li>
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<p>Das Gotteshaus sollte eigentlich die protestantische Kirche für den Münchner Osten werden, doch bereits 1889 wurde am Preysingplatz in Haidhausen die Johanneskirche als evangelische Notkirche erbaut.<br />
Nun haben die Protestanten auch ihren Sammelpunkt jenseits der Isar. Doch das war bestimmt kein Zufall, denn der Architekt beider Kirchen ist Albert Schmidt, der gleichzeitig - heute kaum vorstellbar - den acht Mitgliedern der protestantischen Kirchenverwaltung in München angehörte. </p>
<p><em>„Der soziale Status der protestantischen Gemeindemitglieder lag deutlich über dem Durchschnitt. Viele gehörten der geistigen und finanziellen Oberschicht an“</em>, weshalb die Gruppierung sehr selbstbewusst auftrat, was im fundamental katholischen Bayern ganz bestimmt auch nötig war [und ist?]. </p>
Ort:
Straße: 0
Stadtteil: 0
Personen: Schmidt Albert
Suchbegriffe: Protestanten, Mariannenplatz, Lukaskirche, Justizpalast, I. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung, Isartorplatz, Johanneskirche, Notkirche
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