Fakten - 16. Februar 1935

Keine Probleme mit der „Fallschwertmaschine“ in Valentins Panoptikum

<p><strong><em>München</em></strong> * Das Bayerische Innenministerium&nbsp;hat mit der Ausstellung der Nachbildung der im Gefängnis Stadelheim&nbsp;genutzten <em>„Fallschwertmaschine“ </em>in Karl Valentins Panoptikum&nbsp;keinerlei Probleme. Denn:</p> <p><em>„Der unbefangene Besucher kommt bei der Besichtigung dieser Hinrichtungsszene wohl nicht auf den Gedanken, dass die Darstellung genau der Wirklichkeit entspricht, vielmehr hält er sie, wie auch die sonstigen Gegenstände des Juxmuseums für ein Erzeugnis der verschrobenen Fantasie des Ausstellers Valentin.&nbsp;</em></p> <p><em>Durch ein Verbot dieser Hinrichtungsszene würden zweifellos mehr abträgliche Wirkungen ausgelöst werden, als durch deren Weiterduldung.“</em>&nbsp;</p>

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Personen: Valentin Karl

Suchbegriffe: Panoptikum, Hotel Wagner, Guillotine, Fallschwertmaschine, Henker, Stadelheim

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