Gustav Landauer führt Sozialreformen im Bildungsbereich durch
<p><em><strong>München</strong></em> * Gustav Landauer, der Volksbeauftragte für Volksaufklärung, führt in der kurzen Zeit der (sozialistischen) Räterepublik Baiern einige Sozialreformen im Bildungsbereich ein. Nachdem das Erziehungswesen durch die Regierung Eisner auf eine staatliche Grundlage gestellt worden war, führt Landauer folgende Neuerungen ein:</p>
<ul>
<li>Die Einheitsschule für alle Schüler vom 7. bis zum 13. Lebensjahr,</li>
<li>die Handwerksschulen für die praktische Ausbildung,</li>
<li>die Mittelschulen für die weiterführende geistige Ausbildung.</li>
<li>Die Abschaffung der Prügelstrafe,</li>
<li>die Aufhebung des Zölibats für Lehrerinnen und</li>
<li>die Wahl von Schulräten, in die Lehrer, Eltern und Schüler gewählt werden.</li>
<li>Die Kirche spielt in diesem Erziehungskonzept keine Rolle mehr.</li>
<li>Ein neues Hochschulprogramm für die zweitgrößte deutsche Universität in München wird entwickelt.</li>
<li>Der Lehrkörper und die Studenten sollen auf rechtsextremistische Aktivitäten überprüft werden. </li>
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Personen: Landauer Gustav Volksbeauftragter
Suchbegriffe: Räterepublik Baiern, Räterepublik, Volksbeauftragter für Volksaufklärung, Prügelstrafe, Zölibat für Lehrerinnen, Schulsystem, Einheitsschule, Handwerksschule, Mittelschule, Kirche, Hochschulprogramm, Universität, Schulräte, Lehrkörper, Studenten, Rec
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